SdL in Kassel: Die Anreise

Live-Blog-Nachtrag

Guten Morgen. Es ist der 14.09.2008. Wir fahren zum SdL nach Kassel.
6:15 Uhr Mein Wecker klingelt.
6:30 Uhr Ich stehe auf. Erledige die wichtigen Dinge… (packen zum Beispiel)
7:06 Uhr Ich verlasse das Haus, Abschiedskuss, schnell schnell zur Bahn.
7:11 Uhr Sitze in der Straßenbahn, nach minutenlangem sprint. Jakob ist an Deck.
7:25 Uhr Wir sind die ersten und in der Ferne schleicht Cheffe sich an.
7:35 Uhr Die erste KATASTROPHE. Kati ist verletzt. Gestern abend, Notbremse Straßenbahn, Mann fiel auf sie, dicker Mann, ganz dicker Mann, Bein schmerzt. Sie bleibt in Schwerin, erstmal, geht zum Arzt und kommt hoffentlich nach. Sie wird nach Hause gefahren. Danke an Tillis Eltern.
7:45 Uhr Es sind nicht alle da, Claudi, Marina? Hm… Gruppenfoto! (bekomme ich eins zugemailt?)

7:50 Uhr Marina da, Claudi… auf dem Weg… puh.
8:14 Uhr Die Schaffnerin begrüßt uns, Richtung Hamburg mit dem RE. Der Mann mir gegenüber musste früher auch mal Schultheater spielen. Das lustigste Erlebnis war… der schlechteste in der Schule in seiner Statistenrolle auf der Bühne die Englischlehrerin fertig gemacht. Bingo.

Was in der zwischen Zeit passiert ist:
Umsteigen in Hamburg – problemlos.
Im Zug, noch im Bahnhof, eine Frau verliert ihre Tasche und gerät in Panik. Die liebe Schaffnerin hat ihr geholfen. Ich hoffe sie findet sie wieder.
Noch sind alle anwesend…
Cheffe hat ein paar Texte von mir gelesen und ich glaube ich bin eher Minimalist und etwas experimentell am tippen.
Unser Zug hat Verspätung, nicht wenig, könnt uns zum Verhängnis werden. ABER wir werden den Schaffner fragen…

10:28 Uhr Problem gelöst. Schaffner: „Kein Problem, das ist unser Zug, den lassen wir warten.“
10:38 Uhr Wir reden über Projekte im kommenden Jahr: Krabbat? (Bewegung, Musik..), Mein Kampf (Männer an die Macht, Taborie), Abi Projekt (Die Großen)
10:45 Uhr Next Stop. Ülzen wir kommen.

11:00 Uhr Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuf.
11:05 Uhr Das war wohl eine Fehlinformation. Zug entspannt erreicht. Vollständig.

11:15 Uhr Wir üben im Zug. Kassel. Präsentation. Beatboxen, grooven, Party im Zug.


11:25 Uhr Wir rufen Silke an und bringen ihr die gute Laune mit.
12:29 Uhr Wir haben unsere kreative und sehr umfangreiche Analyse der gegenwärtigen und unverzichtbaren Gruppenpräsentation abgeschlossen. Schön. So jetzt wird „What a to do?“ geguckt.

13:09 Uhr „What a to do?“ fertig geguckt. Wir sind auf dem Weg zum letzten Boxenstop. Dann nochmal den Untersatz wechseln. Wir planen gerade wann einen weiteren Auftritt in Schwerin. (10.10.2008 19Uhr! Kostet nur Zeit! Ort: Aula Goethe-Gym.) Hat zufällig jemand Lust zu kommen? Vorbestellung auch via Kommentare möglich.

13:30 Uhr Die Ereignisse überschlagen sich. Robert zittert bei seinen Buletten und wir haben einen neuen Schlachtruf.
Wir sind keine Hooligans wir sind Biene Maya Fans! MAYA MAYA SUMSUM SUM.

13:35 Uhr Danke für die Schokolade Robert!
13:37 Uhr Die Kassler Berge sind in Sicht! Ich habe Ermüdungserscheinungen, Präsentation und Eröffnung stehen noch an… puh, durchatmen… in Göttingen auf dem Bahnsteig noch einmal Probe, 30 min Aufenthalt.
14:03 Uhr Probe beendet. Gruppe wuselt über den Bahnhof. Ich sitze im Zug, unterhalte mich über Gott und die Welt. Der Bäckerlehrling im zweiten Lehrjahr mir gegenüber. Krasse Biographie… Jetzt kommt Theater. Mal live blogging erklärt und URL weiter gegeben. Ich warte auf deinen Kommentar, namenloser Bäckerlehrling. Irgendwie muss ich jetzt an Krabat denken… Bäcker, Mühle und so…

23:17 Uhr Wir haben Zimmer. Wahnsinn. Im warsten Sinne des Wortes. Also wo beginne ich…

Ankunft in Kassel: Rucksack vergessen, zum Glück noch geholt, dann zum D4 gelaufen, Kuchen gegessen mit Einrädern und Feuerspuckern, äh Flammenwerfern, oder so. Ich habe nicht hin geschaut, Festivalunterlagen/Pläne… habe noch viel zu lesen.


Naja dann Trommelmarsch, der hätte von mir aus ruhig weiter sein können, coole Idee, dann Staatstheater. Eröffnung mit 3 Minuten reden die auch einmal etwas länger dauert. Musik, Theater, Impressionen und dann natürlich Präsentationen… kam gut an, hab ich gehört…. ich wurde für den Spielleiter gehalten… tz… meine Konsequenz: der Bart MUSS AB!!!

(Hier eine Notiz für meine Liebste daheim: er wächst wieder, nicht traurig sein!)
Dann ein Imbiss, der etwas länger dauerte und und und dann Überraschung!!!!!!!!
DIE FZ GANG VON BERLIN IST AM START!!! Geil!!! Ich hab schon Laura, Lydia und J.O. gesehen. Ich hab mich irre gefreut. Morgen kommt Ludwig hat Lydia gesagt. Ludwig! DER LUDWIG! Yeah.
P.s.: Ich darf nicht an der Fachtagung teil nehmen. Ausgebucht. (150 Leute). Jetzt habe ich einen Workshop
Tja es gibt noch mehr zu berichten… denn es gab auch schon das erste Stück.
Danach etwas Orga und Heimweg. Die Überraschung, Zimmer 216 war doppelt belegt, die armen Mädels aus Niedersachsen haben das Zimmer geräumt, alle musten umziehen… Max und Sally hatten auch einen fremden Mitbewohner… schon komisch. Der junge Mann mit Schild und Schürze, an der Empfangstheke hat mir richtig Leid getan. Jetzt haben alle ein Zimmer und Max gleich Geburtstag.

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2 Responses to “SdL in Kassel: Die Anreise”

  1. Christoph Wesemann Says:

    Ein sehr unterhaltsamer Text. Aber mal ehrlich: Haben Sie wirklich erst morgens gepackt? Falls ja: Respekt!

    Grüßen Sie bitte von mir die Dame auf dem Foto über 11.15 Uhr: Sonnenbrille, Umhängetasche, grüner Schal.

  2. pediko Says:

    ich gebe zu ich war etwas vorbereitet. da wir gegen halb 2 von einer Geburtstagsfeier wiederkamen, aber lange nicht fertig. Bei der Verpflegung wurde ich tatkräftig unterstützt und ansonsten bin ich auf reisen sehr anspruchslos. Kleidung, Schreibzeug, Waschzeug, Taschenlampe, was zu lesen, Laptop, Geld, Essen, fertig. Das geht in 20min.

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